Fellowship 2021

Willkommen im Tech4Germany Archiv

Sie befinden sich auf einer Tech4Germany-Archiv Seite. Seit November 2021 haben Tech4Germany, Work4Germany und der DigitalService4Germany eine gemeinsame Website und ein einheitliches Design. Die Tech4Germany Jahrgänge der vergangenen Jahre bleiben vorerst auf der alten Website bestehen.

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Projekte & Teams

Im vierten Tech4Germany Fellowship bauen 7 Projektteams in 3 Monaten nutzer:innenzentrierte Software-Prototypen für Bundesbehörden. Die Teams sind zusammengesetzt aus Verwaltungsmitarbeitenden der Bundesbehörden (Digitallots:innen) und Fellows aus den Bereichen Tech, Product und Design. Darüberhinaus stehen Projektpartner:innen bei zwei Teams beratend zur Seite. Alles über Projekte, Fellows, und Digitallots:innen des Tech4Germany Fellowships 2021 erfährst Du hier.

Diversitätssensible Sprache

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung

Die BAM setzt sich seit 2017 für die Verwendung diversitätssensibler Sprache ein. Die Sensibilisierung von über 1.600 Mitarbeitenden und Standardisierung des Sprachgebrauchs stellt eine große Herausforderung dar. Für diesen Kulturwandel soll in dem Projekt eine Lösung entwickelt werden, die Mitarbeitende in der Verwendung diversitätssensibler Sprache unterstützt, indem sie beispielsweise Stellenausschreibungen und Arbeitszeugnisse auf unsensiblen Sprachgebrauch untersucht und Gegenvorschläge macht. Die Lösung könnte auch in anderen Behörden eingesetzt werden.

Fellows

Kerem Demir
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Sonja Möbius
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Patrick Lehner
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

David Pomerenke
Engineering Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Godela von Drygalski
stell. Referatsleiterin

 

 

Gabriela Burkhardt
Gleichstellungsbeauftragte

 

 

Marina Staudt
Abteilungssekretärin

 

 

Julia Sommer
Referentin für Personalentwicklung

 

Weitere Projektpartnerinnen

Dr. Özlem Özcan
Fachbereichsleiterin

 

 

Dr. Franziska Emmerling
Abteilungsleiterin

 

 
 

Partnerschaftliche Gleichstellung

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Trotz gegenteiliger Überzeugung verbleiben viele junge Erwachsene auch heute in kulturell normativen Rollenklischees. Dabei sind persönliche und berufliche Entwicklung nicht nur wesentlich für Zufriedenheit und Lebensqualität. Wirtschaftliche Eigenständigkeit in Partnerschaften verringert auch Armutsrisiken und Wohlstandslücken. Bisherige Maßnahmen zur wirtschaftlichen Gleichstellung in Partnerschaften wurden weitgehend ohne Einbezug der Betroffenen entwickelt und zeigen nur geringe Wirksamkeit. Durch das Tech4Germany-Projekt sollen informierte und reflektierte Entscheidungen über die Rollenaufteilung in Partnerschaften zielgruppengerecht unterstützt werden. Dazu sollen auch bereits bestehende Informationen und Entscheidungshilfen eingebunden und neu strukturiert werden.

Fellows

Jonathan Schneider
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

Katja Anokhina
Product Fellow
LinkedIn

 

Malte Laukötter
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

Sophia Grote
Design Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Dr. Kirsten Wendland
Referatsleiterin

 

 

Alexandra Wend
Referentin

 

 

Nikola Benke
Referentin, stellv. Referatsleiterin

 

 

Digitale Klagewege

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Klagewege sind komplex und für juristisch Unerfahrene nur schwer überschaubar. Auch wegen des Aufwands und Kostenrisikos, ziehen viele Bürger:innen häufig erst ab einem finanziellen Schaden von durchschnittlich 1.840€ vor Gericht. Auf diese Weise können Bürger:innen berechtigte Ansprüche in Millionenhöhe verlorengehen. Private Rechtsdienstleister helfen Bürger:innen, in standardisierten Massenstreitigkeiten auch geringe Forderungshöhen einzuklagen. Diese Klagewege kosten die Klagenden einen beträchtlichen Anteil des Klagewertes. Zudem werden die Amtsgerichte dabei von Klageschreiben überflutet, die sie bisher nicht einfach digital weiterverarbeiten können. In diesem Projekt möchte das BMJV daher unter Einbindung der praktischen Expertise eines Amtsgerichts den Mehrwert einer digitalen Infrastruktur zur Bearbeitung von Klagen sichtbar machen. Das Vorhaben gliedert sich in ein wachsendes Reformbestreben zur Digitalisierung der Gerichte.

Fellows

Eileen Einwächter
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Marcus Novotny
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Michael Laßmann
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

Nils Thamm
Engineering Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Dr. Philip Scholz
Referatsleiter, Ministerialrat 

 

Sina Dörr
Referentin,
Richterin am Landgericht 

Weitere Projektpartner

Dr. Ragna Kretschmer
Richterin am Amtsgericht

 

 

Martin Säcker
Vorsitzender Richter am Landgericht

 

 

Fördermittelvergabe

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Die Vergabe von Fördermittel ist eines der wichtigsten Instrumente der öffentlichen Hand. Sowohl die Beantragung, als auch die Bearbeitung von Förderanträgen stellt jedoch eine Herausforderung dar. Förderantragsprozesse sind teils so kompliziert, dass viele Mittel nicht abgerufen werden. Die Anträge, die eingereicht werden beinhalten häufig fehlende oder falsche Angaben, die durch die Mitarbeitenden in einer Vielzahl von Telefonaten und E-Mails individuell geklärt werden müssen. Auch die Antragsbearbeitung ist sehr aufwändig. Die Anträge durchlaufen viele Prüfschritte, bei denen einzelne Arbeitsschritte durch verschiedene Fachreferate doppelt ausgeführt werden. Eine Vereinfachung der Antragsprozesse und Verbesserung der Nutzerführung sollen in diesem Projekt zu großen Zeiteinsparungen auf Seiten der Antragsstellenden und Antragsbearbeitenden führen und den Zugang zu Fördermitteln erleichtern.

Fellows

Benedikt Kau
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Huyen Trang Nguyen
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Paul Geppert
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

Svenja Nevermann
Design Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Alexander Dürnagel
Referatsleiter

 

 

Nadine Huke 
Sachbearbeiterin

 

 

Raphael Schönball
Werkstudent

 

Anteilsberechner

Bundestag

Dieses Jahr ist Bundestagswahl. Weniger bekannt ist die Art und Weise, wie sich die gewählten Fraktionen im Bundestag organisieren. Integraler Bestandteil dieser Organisation ist die hauseigene Softwarelösung AZUR (Anteile, Zugriffe und Reihenfolgen). Sie dient beispielsweise zur Berechnung von Fraktionsanteilen in Ausschüssen sowie der jeweiligen Anzahl an Ausschussvorsitzenden pro Fraktion, aber auch der Raumverteilung im Bundestag, der Redezeit im Plenum usw. AZUR ist damit auch immer wieder Ausgangspunkt fraktionspolitischer Verhandlungen. Allerdings ist das User Interface veraltet und derzeit nicht für die Öffentlichkeit verfügbar. Die Verfahrensweisen verschiedener Berechnungsverfahren innerhalb der Anwendung bleiben unerklärt und Ergebnisse sind schlecht vergleichbar. Im Rahmen des Projektes soll das Programm neugestaltet sowie der Öffentlichkeit zugänglich und transparent gemacht werden.

Fellows

Burak Korkmaz
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Simone Kilian
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Christopher Schmitz 
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

David Probst
Engineering Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Mathias Büchner
Referent,
Regierungsrat

 

 

Robert Stephan
Sachbearbeiter,
Oberamtsrat

 

 

Mike Laube
Sachbearbeiter,
Oberamtsrat 

 

Digitale Anträge

Bundeszentralamt für Steuern

Jedes Jahr gehen über das Online Portal des BZSt über 2,3 Millionen Anträge ein. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten für unterschiedliche Antragsverfahren haben jedoch zu einer Uneinheitlichkeit geführt, die Antragsstellenden die Verwendung erschwert. Im Rahmen des Projektes sollen anhand einzelner Antragsverfahren neue Usability- und Design-Standards formuliert werden. In dem Projekt sollen bewährte Standards die Grundlage der Weiterentwicklung bilden und auch außerhalb des BZSt nachnutzbar sein.

Fellows

Birte Dreier
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Dirk Heider
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Jonathan Janetzki
Engineering Fellow

 

 

Vlada Pugavko
Design Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Oberregierungsrätin

 

 

Steueroberinspektor
 

 

Steueroberamtsrat

 

 

Steueramtsrat

 

Barrierefreie Bürgerkommunikation

Generalzolldirektion & Informationstechnikzentrum Bund

Für fast die Hälfte der Steuereinnahmen des Bundes verantwortlich, erhält die Zollverwaltung täglich bis zu 15.000 telefonischer und 2.500 schriftlicher Anfragen von Bürger: innen und Unternehmen. Nicht alle Anrufversuche, Mails und Briefe können immer zeitnah bearbeitet werden. Im Projekt soll in Kooperation mit der GZD und dem ITZBund eine Lösung gefunden werden, um Bürger: innen und Unternehmen digital bei Ihren Anliegen zu unterstützen, um so das Serviceangebot der Zollverwaltung weiter auszubauen. Dies kann zum Beispiel die Entwicklung erweiterter Hilfestellungen oder die Neugestaltung bestehender Informations- und Kommunikationsstrukturen beinhalten. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der barrierefreien Nutzung der Neuentwicklung insbesondere auch außerhalb der Geschäftszeiten liegen.

Fellows

Duc Dang
Design Fellow
LinkedIn

 

 

Elena Rüdenauer
Product Fellow
LinkedIn

 

 

Jasper Anders
Engineering Fellow
LinkedIn

 

 

Sarah Heimburger
Design Fellow
LinkedIn

 

Digitallots:innen

Dr. Alexander Gorski
Referatsleiter (GZD) Digitallotse

 

René Gürth
Referent im Referat eGovernment (ITZBund)

 

 

Annett Eulitz
Ständige Vertreterin der Referatsleitung (GZD)

 

Doreen Laveatz
Fachbereich Chat- und Voicebots (GZD) 

 

Gert Krauß
Leiter des Kompetenzzentrums für barrierefreie IT (GZD)

 

 

Ursula Rohmann
Leiterin der Koordinierenden Stelle Barrierefreiheit (ITZBund)